Online Marketing Kosten senken (1)

Unique Content, Social Media, Affiliate-Marketing und Co. – im Online Marketing gibt es immer mehr Möglichkeiten, die Conversion Rate und andere KPIs zu erhöhen bzw. zu verbessern. Vor allem Firmen der IKT-Branche (Internet- und Kommunikationstechnik) investieren immer mehr in Online Marketing. Schließlich handelt es sich hierbei um den Markt der Zukunft. Eine Untersuchung des Digitalverbands Bitkom ergab, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen weiterhin verstärkt in Online Marketing-Maßnahmen investieren werden.

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Quelle: Bitkom

Obwohl das Online Marketing vielfältige Möglichkeiten bietet, effizient und besonders kostengünstig zu werben, können sich die Maßnahmen und somit auch die Online Marketing Kosten schnell summieren. Das kann vor allem für kleine Unternehmen zu undurchsichtigen Ausgaben führen, was im schlimmsten Fall in der Betriebsaufgabe endet. Und genau deswegen gibt es diesen Ratgeber! Wir stellen Ihnen einige Strategien vor, mit denen Sie Ihre Online Marketing Kosten deutlich senken können.

Konkrete Ziele entwickeln und diese richtig einordnen

Das A und O, um Kosten für Online Marketing einsparen zu können ist das Verfolgen von konkreten Zielen. Nur auf diese Weise lassen sich die Erfolge der eingeleiteten Maßnahmen abschätzen und erfolglose Maßnahmen aussortieren. Ein Beispiel für ein solch konkretes Ziel: Mit einer Kampagne A wollen Sie den Umsatz mit dem Produkt B um C Prozent steigern. Demgegenüber ist das Motto „wir wollen mehr Umsatz machen“ kein konkretes Ziel!

  • Hinweis: Sie müssen Ihre formulierten Ziele auch richtig einordnen. In Bezug auf den Absatz bringt es beispielsweise wenig, wenn Sie die Besucherzahl Ihres Onlineshops durch SEO-Maßnahmen um 15 Prozent gesteigert haben, es sich bei diesen Besuchern jedoch zum größten Teil nicht um Käufer handelt.

Online Marketing Kosten einsparen – durch die richtige Zielgruppe

Um übergeordnete Ziele formulieren und somit die Online Marketing Kosten auf langfristige Sicht reduzieren zu können, müssen Sie sich auch ausreichend Gedanken über Ihre Zielgruppe machen. Diese Überlegungen beziehen sich nicht nur darauf, welche Personen Ihr Angebot interessant finden könnten, sondern Sie müssen sich auch im Klaren darüber sein, welche Personengruppe Sie sich selbst als Unternehmer wünschen. Diesbezüglich lohnt sich ein Blick auf die bereits bestehenden Kunden: Welche Personengruppe verschafft Ihnen am meisten Umsatz und mit welchen Kunden können Sie besonders gut arbeiten? Auch ist es wichtig, zu überlegen, welchen Typ von Kunde Sie mit ihren aktuellen Marketing-Maßnahmen noch besser bedienen können.

  • Praxistipp: Gruppieren Sie Ihre Kunden nach wichtigen Merkmalen und definieren Sie, welchen Problemen sich die Kundentypen ausgesetzt sehen und was sie davon abhält, Ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen bzw. Ihr Produkt zu kaufen.

Mit Inbound-Maßnahmen die Online Marketing Kosten senken

In enger Verbindung zu den obigen Erläuterungen steht die Umstellung von Outbound- auf Inbound-Marketing, also auf Maßnahmen, um mit relevanten und hilfreichen Inhalten potentielle Kunden anzuziehen. Denn der größte Nachteil der erstgenannten Maßnahmen besteht darin, dass Facebook-Anzeigen, Online-Banner etc. nur so lange geschaltet werden, wie Sie dafür bezahlen. Benötigen Sie Ihr Budget an einer anderen Stelle, müssen Sie die Kampagne stoppen und die Sichtbarkeit ist dahin.

Deutlich effektiver ist es, wenn Sie nicht Ihre Dienstleistung bzw. Ihr Produkt, sondern den Kunden und dessen Problem in den Vordergrund stellen. Hierbei handelt es sich um einen hauptsächlichen Unterschied zwischen Outbound- und Inbound-Maßnahmen. Anstatt lediglich Kunden anzusprechen, die sich bereits mitten im Kaufprozess befinden, bezieht das Inbound-Marketing auch die Awareness- und die Consideration-Phase mit ein. Das Ziel besteht darin, dem Interessenten die richtigen Inhalte anzubieten und zwar zur richtigen Zeit. Auf diese Weise treten Sie frühzeitig mit dem Interessenten in einen Dialog und begleiten ihn beim Durchlaufen der verschiedenen Phasen. Inhalte, die für diesen Typ von Interessenten erstellt werden, benötigen kein Kampagnenbudget, sondern werden von Ihren potenziellen Kunden organisch gefunden (z.B. via Google).

Online Marketing Kosten reduzieren – auch Zeit ist Geld!

Social-Media-Marketing ist ein mächtiges Instrument, um Stammkunden zu binden, Neukunden zu gewinnen, Ihr Image zu verbessern und die Umsätze zu steigern. Und das Beste ist, dass all dies vergleichsweise preisgünstig möglich ist.

Jedoch unterschätzen viele Unternehmer den zeitlichen Aufwand, der mit diesen Maßnahmen verbunden ist. Verfügt man zudem nicht über das notwendige Know-how, wie man Menschen via Social Media erreicht und begeistert sind diese Maßnahmen vollkommen nutzlos. Dann hat man zwar nicht viel Geld investiert, jedoch viel Zeit und somit letztendlich auch „Bares“ verloren.

  • Tipp: Es gilt, das Verhältnis zwischen Kosten (auch in Form von Zeit) und Nutzen abzuwägen. Diesbezüglich ist es sehr sinnvoll, sich von einer Online Marketing Agentur beraten zu lassen.

Vorsicht vor unseriösen Anbietern!

Es erscheinen immer mehr Onlinemarketing-Agenturen auf dem Markt und als Betreiber eines Onlineshops erhält man täglich neue Angebote für die Aufnahme in Verzeichnisse, die Erstellung von Werbevideos etc. Eine derart große Auswahl ist natürlich erst einmal nichts Negatives. Allerdings: nicht selten wird viel versprochen und nur sehr wenig davon gehalten.

  • Unser Tipp: Binden Sie sich nicht sofort vertraglich an einen unbekannten Anbieter! Stattdessen sollten Sie klare Ziele (s.o.) formulieren und diese als Kriterium für das Testen des Anbieters nutzen. Allerdings ist auch hier Obacht geboten! Sie dürfen den Testzeitraum nicht zu kurz ansetzen. Es gibt nämlich unseriöse Anbieter, die kurzfristig viele Besucher auf Ihre Website locken, deren Suchmaschinenoptimierung auf langfristige Sicht aber keinen Erfolg verspricht. Dann waren die Investitionen in das Online Marketing weitestgehend überflüssig!

Die Mischung macht‘s!

Eine weitere Möglichkeit, um die Kosten für Online Marketing zu senken ist ein gesunder Marketing-Mix. Wenn Sie sowohl Online- als auch Offline-Maßnahmen ergreifen, entwickelt sich eine unterstützende Wirkung, sodass Kosteneffizienzen generiert werden. Im Großen und Ganzen bedeutet das, dass Sie mit weniger Investitionen eine bessere Wirkung Ihrer Marketing-Maßnahmen erzielen.

Die Online Marketing Kosten reduzieren – mit Affiliate-Marketing

Im Internet gibt es viele unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Viele dieser Modelle haben den Vorteil, dass die Kosten für die Maßnahmen abhängig vom Erfolg sind. Zwei Beispiele hierfür sind die Abrechnungsmodelle „Pay per Sale“ und „Pay per Click“. In diesen Fällen zahlen Sie nur, wenn ein Banner angeklickt wird bzw. wenn der Klick zusätzlich zu einem Kauf auf Kundenseite führt.

Das Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „Affiliate-Marketing“. Diese internetgestützten Vertriebsarten sind sehr effizient und halten die Kosten für Online Marketing in einem ausgeglichenen Verhältnis zum Nutzen der Maßnahmen.

  • Hinweis: Je geringer Ihr eigenes Risiko sein soll, desto höher muss i.d.R. die dem Partner im Falle des Erfolgs zustehende Provision sein.

Die Online Marketing Kosten reduzieren? Mit professioneller Hilfe!

Sie kennen nun einige Möglichkeiten, wie Sie die Kosten für Online Marketing drastisch reduzieren können. Und gibt es weitere Strategien für die Kostensenkung. Für nähere Informationen können Sie sich jederzeit an das Team von CLICKHERO wenden. Dieses steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

UX Design - Tipps für eine bessere User Experience

Der entscheidende Faktor, um aus interessierten Website-Besuchern auch wirklich Käufer zu machen, ist ein optimales Nutzererlebnis. Diese User Experience, kurz UX, beginnt beim visuellen Eindruck und geht über das Suchen, Informieren und Navigieren weiter bis zur Kaufabwicklung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit cleverem UX Design jeden dieser Schritte angenehm und einfach für Ihre Website-User machen – und wie dadurch die Conversion in Kunden mit ein paar Tricks leicht gelingt.

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Jens-Koeppen im Intervew mit CLICKHERO

Jens Koeppen (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda, besucht, wie auf der INKONTAKT in Schwedt/Oder versprochen, die Büroräume von CLICKHERO. Herr Koeppen schenkt uns morgen Nachmittag, dem 08.07.2015, auf seiner Sommertour eine Stunde seiner Zeit um mit uns über Start-Ups in Deutschland und den Möglichkeiten diese zu fördern zu sprechen.

Die Digitale Agenda in Deutschland legt den Fahrplan und die Grundsätze der Digitalpolitik der Deutschen Bundesregierung fest. Doch spätesten seit #NEULAND und Vorratsdatenspeicherung wissen wir, dass uns unsere Poliker nicht immer die nötige Kompetenz in digitalen Welt beweisen. Das gab auch Jens Koeppen bei unserem ersten Gespräch indirekt zu und sagte, dass die Politik von den jungen Unternehmen und Start-Ups in diese Branche lernen müsse um zu verstehen vor welchen Problemen diese stehen und um diese Probleme auf politischem Wege lösen zu können.

Die Themen der Digitalen Agenda sind:

  • Schaffung und Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Deutschland
  • Digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten
  • “innovativer” Staat – E-Government
  • digitale Lebenswelten in der Gesellschaft
  • Bildung, Forschung, Wissenschaft, Kultur und Medien
  • Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft

Und jetzt kommt ihr:

Wir wollen von euch wissen was wir mit Herrn Koeppen besprechen sollten. Bitte schreibt dazu in den Kommentaren was euch zum Thema Digitale Agenda der Bundesregierung am Herzen liegt und was ihr schon immer Fragen wolltet, schon immer geändert haben wolltet, welche Gesetze es geben sollte und welche besser verschwinden müssten.

Wir sind gespannt darauf zu erfahren was euch bewegt und freuen uns über jeden Kommentar. Ausgewählte Fragen werden wir Herrn Koeppen dann stellen und seine Antworten dann gern hier veröffentlichen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung.

Bilder: http://www.digitale-agenda.de/

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